Bilder vom 10m-Spiegel

Der 10m-Parabolspiegel gehörte zum Funkaufklärungsregiment-2 der NVA, dass in Dessau stationiert war.
1987 fiel die Entscheidung zum Bau der RA-28-Anlage durch den Bereich Aufklärung der NVA. Bauplanung und -ausführung erfolgte durch eine Spezialeinrichtung des MfS und den VEB Spezialbau Potsdam. Das MfS hatte bereits zwei dieser Spiegel in Biesenthal im Einsatz.
Im Oktober 1988 erfolgte die Fertigstellung und Übergabe der Anlage an das Funkaufklärungsregiment-2. Sie diente dem Abfangen von Sendungen geostationärer Satelliten im Frequenzbereich von 3-12 GHz mittels Horn- und Rillenhornantennen. Die erste Frequenzumsetzung erfolgte direkt am LNC in den ZF-Bereich 750 – 1.700 MHz. Die Steuerung des Spiegels erfolgte über Rechner für Azimut sowie Elevation und war manuell oder automatisch möglich. Als SHF-Empfänger kam ein DMV-2/18 und nachgeschaltet die PCM-Demodulatoren DX-1 sowie Pulsus zum Einsatz.
Ziel war das Eindringen in die Satellitendatenkanäle der NATO-Streitkräfte, die aufgeklärt und mitgeschrieben wurden.

 

 

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